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Rüstungs- und sonstige Industrieverlagerungen im Raum Stuttgart

 

 Der Raum Stuttgart mit den großen Rüstungsbetrieben  - Bosch, Hirth, DB, SKF, Maschinenfabrik

 Esslingen, Aluwerk in S -Vaihingen, Mahle, Eckhardt, Kreidler um nur einige zu nennen, waren auf der

 Zielliste des Bomberkommandos und den Luftkriegsstrategen auf  den vorderen Plätzen.

 Frei nach Churchills Motto "   Industrie ist Schlachtfeld  " wurde  Stuttgart und die Stuttgarter  als

 Verbund von Arbeit und Arbeitern ( Jörg Friedrich) in Visier genommen.

.

 Während das Ruhrgebiet schon im Bombenhagel erzitterte war in Stuttgart die Welt noch relativ in

 Ordnung. Die ersten Bomberraids gegen Stuttgart im Jahr 1942  liefen weitgehend ins leere !

 Verneblung der Stadt ,die günstige Lage (Wald und Reben) , Navigationsfehler der  Piloten und

 starke Abwehr (Flak und Nachtjäger) Tarnen und Täuschen wie das Abdecken von Innenstadtseen

 Tarnnetze über markante Punkte oder sprengen von Aussichtstürmen (Degerloch) sorgte  zusätzlich für

 Sicherheit .

 Aber es kam wie es kommen mußte ! Der Luftkrieg  kam näher und näher  !

 Jetzt begannen ab Mitte 1943 sehr zögerlich die Verlagerungsmaßnahmen .

 

  BALD GEHT ES WEITER ! HIER WIRD NOCH GEARBEITET !

 

       

Rüstungsstollen von EA

Topzustand ! Teilweise nicht ausgeräumt!

Aber Finger weg !

 

Musterteile usw

Denk ich an diesen Stollen in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht!

 

Die 6 großen Kammern sind teilweise bis unter die

Decke voll gestellt!

Aber Achtung! Alles meins ! ;-)

 

  

 

   

Das Bild zeigt einen geplanten Fertigungsstollen in Urach

  1. Dieser war bei Kriegsende nur im Rohbau fertig

 

 

Nach Fertigstellung des Tunnels wurden an den Tunnelportalen schwere Eisentore angebracht. Zwischen 1942 und 1945 diente der Tunnel dann als Produktionsstätte für Kompressoren für Flugmotoren (Werkzeugmaschinenfabrik Heller, Nürtingen und Fa. Daimler-Benz). Ferner wurden sogar beheizte Wohnanlagen in dem Tunnel errichtet. Es entstand eine von außen, fast unsichtbare, kleine Stadt. (Beide Aufnahmen während des Ausbaus 1956)



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Ein Blick in die andere Richtung !

Die Firma produzierte Hydraulik und sonstige Schläuche und war auch amJägernotprogramm beteiligt

3 Eingänge wurden fertig ! Und ca 250m Stollen

 

 

Luftschutzarchiv Baden Württemberg  | postanrolf@googlemail.com 0177 6150008